• TEKATH

    Taxen - Busse - und mehr

  • Komfort in jeder Größe

    mit Bussen von Tekath

  • Appartmotel

    Wohnen auf Zeit mit Stil

Geschichte

1896

gründet der Kohlenkutscher Ferdinand Tekath aus Bislich mit einer Droschke die Hauderei (altes Wort für Droschke) Das Hauptgeschäft waren Transporte und Gelegenheitsfahrten mit einer Landauer Kutsche und dem Pferd "Liesel". Vorher war Ferdinand Kutscher bei Baron Thyssen aus Duisburg. Er war verheiratet mit Hubertina Tissen, die ebenfalls aus Bislich stammte.
Sie hatten drei Kinder: Wilhelm geb. 9.11.1904, Johanna später verheiratet mit Johann Schwaak vom Bauernhof Schwaak am langen Reck und Johannes Tekath geb. etwa 1912 verheiratet mit Anne Schwirtz, der Schwester von Willi Busch dem Chef vom Café Busch „der schäle Franz“.

Ferdinands Sohn Johannes wohnte in Bamberg und hatte ebenfalls drei Kinder: Werner, Horst und Hansi.

Wilhelm Tekath ging in die Lehre bei der Maschinenfabrik „Geb. Schmitz“ auf der Johann Siegmund Str. (heute das Appartmenthaus) als Maschinenschlosser.

 

1924

Etwa 1924-25 kaufte Wilhelm Tekath ein Auto, einen Dürkopp. Bis etwa 1928 fuhr Opa Ferdi mit Liesel. Dann wurde ein zweiter Kraftwagen gekauft. 

 

1928

wurde ein zweiter Wagen, ein 6-Sitzer Daimler Benz mit hinten aufgebautem Kofferträger, gekauft. Dieser wurde von Herrn Krämer gefahren. 

 

1937

wurde der PKW Dürkopp gegen einen Mercedes 6-Sitzer getauscht, dieser wurde wiederum von der Wehrmacht 1940 mit Fahrer eingezogen. Als Ersatz bekam die Firma Tekath eine Gutschrift für einen Auto der Marke DKW, dieser wurde in Zwickau abgeholt. Nachdem Wilhelm Tekath in den Krieg eingezogen worden war, wurde die Firma von Johanna, Tochter von Ferdinand und Schwester von Wilhelm Tekath weitergeführt bis zur totalen Zerstörung von Wesel 1945. 

 

1944

wurde Berta Tekath mit den Kindern Wilhelm und Klaus nach Kaufbeuren evakuiert. Vater Wilhelm fand nach Beendigung des Krieges durch Zufall seine Familie in Bayern wieder.'

 

1946

kehrte die Familie Wilhelm Tekath wieder nach Wesel zurück. Wesel war zu 98% zerstört, jetzt hieß es wieder von vorne anfangen. Zum Glück war noch ein Auto fahrbereit das wurde aus den Trümmern geborgen, aber der Anfang war gemacht, und durch harte Arbeit wurde die Firma Ferdinand Tekath wieder aufgebaut und vergrößert. Es kam noch ein Beerdigungsinstitut dazu. 

 

1949

kam der erste Borgward. Die Farbe sollte, wie bei allen Taxen damals schwarz sein. Der Wagen kam jedoch in Maron. Geliefert wurde das Auto von Fritz Zacharias. Das Fahrzeug hatte die Seriennummer 49. Den Wagen hat Metzger Weiland als Friedrichsfeld bekommen. Familie Tekath bekam ihren Borgward etwas später. Es war ein 1500 Benziner. 

 

1950er

Anfang der 50er Jahre bekamen wir einen VW Samba Bus. Die Ausflugsfahrten welche wir mit dem Bus machen wollten, schlugen jedoch nicht an. 

 

1953

Im Herbst 1953 ging Wilhelm Tekath jun. als Autoschlosser bei Zacharias in die Lehre . Im ersten Lehrjahr reparierte er dort BMW und Triumph Motorräder. Dann kam die Autoschlosserlehre und am Ende leitete er sogar die Autolackierei. Der Ausbildungslohn lag 1. Lehrjahr bei 25 DM, im 2. bei 35 DM, im 3. bei 45 DM und im 4. bei 55 DM monatlich. Als Geselle hatte Wilhelm jun. zunächst einen Stundenlohn von 0,78 DM. Die Tagesumsätze waren aber auch nicht berauschend - manchmal unter 20 DM. Direkt nach der Lehre ging Wilhelm jun. zu Ford Page auf der Wilhelmstraße. Dort verdiente er 1,13 DM pro Stunde. 

 

1960

ging Wilhelm zu Opel Weber. Dort blieb er bis März 1962 und ging von dort zu BP Ruhrraffinerie Buchtholtwelmen bis Februar 1963. Dann arbeitet er bis 30.06.1967 zu Hause. 

 

1967

wurde die Firma Ferdinand Tekath mit zwei Taxen u. einem Mietwagen von Wilhelm Tekath jun. übernommen. Es wurden einige Taxifirmen aufgekauft. Omnibusse große u. kleine für den Schul- Reise und Berufsverkehr angeschafft, eine Automietwerkstatt eingerichtet. Auch bei Wilhelm Tekath wuchs die Firma.

 

1968 

Kauf eines 9-Sitzer Kleinbus und eines 14 Sitzer M-Benz O 307

 

1970 

Kauf des 1. 45er Reisebus Magirus Deutz Nizza

 

1971

Umzug des Betriebes von der Schillstraße ins Gewerbegebiet an der Zitadelle – Rheinbabenstr. 4.  Ständige Erweiterung des Betriebes durch Übernahme verschiedener namhafter Taxi-/Busbetriebe

 

1984

Neubau und Erweiterung des Betriebshofes und der Werkhalle

 

1988

Eröffnung der KFZ Mietwerkstatt „WITEKATH“

 

1990

kam zum Weseler Fahrgebiet Hamminkeln hinzu

 

1993

Gründung der Tekath Taxi- und Mietwagen KG

 

1994

Kauf des Grundstücks Rheinbabenstr. 10 und Beginn der Bauarbeiten einer Bushalle

 

1996 

Erweiterung auf das Voerder Gebiet, Übernahme der Geschäftsführung     durch Ralf Tekath und 100 jähriges Jubiläum

 

2000

Fertigstellung der Bushalle

 

2004 

Feuer in der neu errichteten Bushalle, wodurch nicht nur diese, sondern auch 5 Busse komplett zerstört werden. Durch den Einsatz einiger Mutiger können weitere 5 Busse vor den Flammen gerettet werden

 

2006 

Wiederaufbau der Bushalle und Beginn der Bauarbeiten am Appartmotel Tekath

 

2008 

Eröffnung des Appartmotel Tekath


2009

wurde die Firma an Ralf Tekath übergeben. Dieser war vorher bereits 10 Jahre lang als Geschäftsführer in dem Unternehmen tätig.

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